Galerie Nagel Draxler

Jörg Schlick "Zurück in Köln"

Eröffnung: Freitag, 26. Oktober 2018, 18-21 Uhr
Opening: Friday, 26 October, 2018, 6–9 pm

Galerie Nagel Draxler
Elisenstraße 4-6
50667 Köln

Öffnungszeiten / Hours:
Mittwoch – Freitag 11–18 Uhr / Wednesday – Friday 11am–6pm
Samstag 11–16 Uhr / Saturday 11am–4pm

JS, Singapur,1991
Jörg Schlick

Ausstellungsansicht
Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ausstellungsansicht
Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ausstellungsansicht
Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ausstellungsansicht
Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ausstellungsansicht
Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ohne Titel, 1984
96 x 96 cm

Foto: Simon VogelJörg Schlick

"Besser als ok", 1981
130 x 63,5 cm

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ohne Titel, 1987
Aus der Serie "Hommage à Andy Warhol: Ich bau auf Euch"Jörg Schlick

"Das ultimative Spiel der Lord Jim Loge", 1995
je 59,5 x 84 cm

Ausstellungsansicht Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto Simon VogelJörg Schlick

"Sie nannten ihn den Medienkünstler", 1996
82x100 cmJörg Schlick

Ausstellungsansicht Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon VogelJörg Schlick

"Deutscher Weinbrand", 1990
190 x 130 cm

Foto: Simon VogelJörg Schlick

"Die drei Lichter der Veronika", 1988
je 192 x 110 cm

Foto: Simon VogelJörg Schlick

"Ich halte mich verschlossen", 1989

Foto: Simon VogelJörg Schlick

"Aus der Serie: Hommage à Andy Warhol: Ich bau auf euch", 1987
85x60 cmJörg Schlick

"Ich halte mich verschlossen", 1989
Detail

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ohne Titel, 1984
96 x 96 cmJörg Schlick

"Verkaufe meine Seele", 1981
31,5 x 22,5 cm

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ohne Titel, 1979
61 x 50 cmJörg Schlick

"K.H.K.", 1994

Foto: Simon VogelJörg Schlick

"Besser als ok", 1981
130 x 63,5 cmJörg Schlick

Ohne Titel, 1995
Aus der Serie "Flaggenalphabet"

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ausstellungsansicht Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon VogelJörg Schlick

"Deutscher Weinbrand", 1990
190 x 130 cmJörg Schlick

Ausstellungsansicht Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon VogelJörg Schlick

Ausstellungsansicht Galerie Nagel Draxler, Köln

Foto: Simon Vogel

Pressetext

Jörg Schlick (1951 – 2005) war ein Impresario in allen Stilen, Opern, Romane, Malerei, Zeichnung, Skulptur. Die einen bezeichneten ihn als Hans Dampf in allen Gassen, andere als den Andy Warhol der Steiermark. Martin Kippenberger und Albert Oehlen und andere bedeutende Künstler produzierten viel mit Schlick und nicht erst heute wird seine Bedeutung für die Kunst der 80er und 90er Jahre deutlich.
Jörg Schlick war ein Teamplayer der mit anderen aber auch alleine herausragende Kunstwerke hervorbrachte.
So ist es nicht verwunderlich, dass er Mitte der 80er Jahre in seiner Heimatstadt Graz eine Kunst Loge gründete, die die in Österreich zahlreich vorhandenen Geheimlogen persiflieren sollte. Wolfgang Bauer, Martin Kippenberger, Alber Oehlen und andere gründeten die Lord Jim Loge, frei nach dem Roman von Joseph Conrad. In einer durchzechten Nacht wurde gemeinsam das Zeichen Sonne, Busen, Hammer gezeichnet und ein legendäres Motto „Keiner Hilft Keinem“ dazugestellt.
Die subversive Unterwanderung der Kulturszene, Aktionen gegen ein verkrustetes Kulturbeamtentum und ein gutes Maß an Hedonismus stand im Interesse der Beteiligten.
Die Lord Jim Loge war den Männern vorbehalten, was nicht nur heute etwas befremdlich erscheint, aber letztendlich konnte jeder mitmachen, der wollte. Es gab keine Gesetze, Rituale oder ähnliches. Frei nach dem Motto „Keiner Hilft Keinem“.

Knapp 30 Jahre nach seiner ersten Ausstellung in der Galerie Christian Nagel in Köln ist Jörg Schlick nun Zurück in Köln.
Das Oeuvre Schlicks umfasst ein breites Spektrum an verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen und reicht dabei von Malerei, Zeichnung und Collagen, über Installationen und Performances bis hin zu musikalischen Produktionen.
Nach der letzten großen, retrospektiv angelegten Einzelausstellung Schlicks im Künstlerhaus Graz 2015, soll nun ein weiterer Abriss der verschiedenen Werkphasen und seines Spiels mit den vielfältigen Formen und Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks, präsentiert werden.

Außerdem möchten wir Sie auf den neu erschienenen Oeuvrekatalog hinweisen, der anlässlich der Ausstellung im Künstlerhaus Graz erschienen ist und unter anderem Texte von Diedrich Diederichsen, Sandro Droschel, Elisabeth Fiedler, Martin Prinzhorn und Helene Romakin beinhaltet und im Rahmen der aktuellen Ausstellung bei uns erworben werden kann.

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About 30 years after his first exhibition at Galerie Christian Nagel in Cologne, Jörg Schlick (1951 – 2005) is “Zurück in Köln”.
Schlicks oeuvre covers a wide range of artistic expressions, ranging from painting, drawing and collages, to installations, performances or musical productions.
After his last large retrospective solo exhibition at Künstlerhaus Graz in 2015, this exhibition will present a further outline of Schlicks oeuvre, his different working methods and artistic expressions.

Further, we would like to draw your attention to the newly published oeuvre catalogue of Jörg Schlick, which had been published on the occasion of his exhibition at Künstlerhaus Graz and includes essays by Diedrich Diederichsen, Sandro Droschel, Elisabeth Fiedler, Martin Prinzhorn und Helene Romakin and can be purchased during our exhibition.