Galerie Nagel Draxler

Xavier Mary "PETROLATUM"

Xavier Mary_Einladungskarte_front
Xavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon VogelXavier Mary
"PETROLATUM", 2012
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Berlin

Photo: Simon Vogel

Pressetext

“We knew the world would not be the same. A few people laughed, a few people cried. Most people were silent. I remembered the line from the Hindu scripture, the Bhagavad-Gita. Vishnu is trying to persuade the Prince that he should do his duty, and, to impress him, takes on his multi-armed form and says, ‘Now I am become Death, the destroyer of worlds.”
– J. Robert Oppenheimer

Der belgische Künstler Xavier Mary, Jahrgang 1982, verwendet für seine Raum füllenden Installationen und Skulpturen gerne Materialen und Formen aus dem Bereich der Schwerindustrie. An ihnen lässt sich der zu ihrer Herstellung benötigte Energieaufwand visuell ablesen. Sie übersteigen in ihren Dimensionen die menschliche Harmoniemasse und sind dennoch von Menschen gemacht. Funktional sind sie eingebunden in die physischen Kräfte industrieller Produktion sowie in die Felder politischer und ökonomischer Macht.

PETROLATUM ist ein Petroleum Derivat, das u.a. zu Paraffin verarbeitet wird, einem wachsartigen Brenn- und Schmierstoff. In seiner Ausstellung gleichen Titels verwendet Xavier Mary den Rohstoff als Grundlage einer Zeremonie von Formen und Zeichen, die dem Reich des Erdöls und seinem imaginierten bevorstehenden Ende gewidmet sind. Das umgekehrte VW Logo ergibt die Form für eine Skulpturenserie aus Paraffin. Es steht hier für eine apokalyptische letzte industrielle Fabrikation und indiziert die Initialen des Künstler selbst: XM. Eine hohle Metallform an der Stirnwand bildet dabei als perfekte Minimal Skulptur, einen Gegensatz zu der Weichheit und Unebenheit der gegossenen Räder.

Die zirkelhaften Kurzschlüsse von kreativer und zerstörerischer Energie, die Mary hier berührt, bewegen seit Jahrhunderten Wissenschaftler und Ökonomen (“Jede ökonomische Entwicklung baut auf dem Prozess der schöpferischen bzw. kreativen Zerstörung auf.” Joseph Schumpeter nach Marx).