Galerie Nagel Draxler

Stephan Dillemuth "Der deutsche Jüngling"

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Stephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“, 2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
“My life as Isadora Duncan”, 2002
Scherenschnitt, schwarze Pappe, Holzleiste
299 x 189 x 331 cm

Installationsansicht
“Der Deutsche Jüngling”, 2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
“Charles Eames für Vegetarier”, 2002
Stuhl aus Ästen, Sockel
103,4 x 87,1 x 76,5 cm

Installationsansicht
“Der Deutsche Jüngling”, 2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
“Grasbrüder im Fleisch der Sonne”, 2002
Gartenzwerge, Zucker, Glas, Äste, Gips
108,8 cm x 152,8 x 75,5 cm

Installationsansicht
“Der Deutsche Jüngling”, 2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
“The OTHER”, 2002
Sockel, Zeitungsausschnitte
127,7 x 50 x 50 cm

Installationsansicht
“Der Deutsche Jüngling”, 2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
“Cannibalise the wreckage”, 2002
Hut, Kochlöffel, Schmuck
32,6 x 43,2 x 43,2 cm

Installationsansicht
“Der Deutsche Jüngling”, 2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
"Diätische Ketzereien I", 2002
Linoldruck auf Papier
34,5 x 34,8 cm

"Diätische Ketzereien II", 2002
Linoldruck auf Papier
29,5 x 30 cm

"Diätische Ketzereien", 2002
Linoldruck auf Papier
24,8 x 24,8 cm

"Diätische Ketzereien III", 2002
Linoldruck auf Papier
25 x 25 cm

Installationsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
"Am Arendsee", 2002
Postkarten (gerahmt)

Installationsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
"Das Bürgertum sah alles an, was es gemacht hatte und siehe da, es war hässlich", 2002
Zucker, Linoldruck auf Leinwand
90 x 130 cm

Installationsansicht
“Der Deutsche Jüngling”, 2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
“Die emblematische Geschlossenheit der Aussage”, 2002
Graphit, Dispersion, Leinwand
290,5 x 750,5 cm

Installationsansicht
“Der Deutsche Jüngling”, 2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, KölnStephan Dillemuth
Ausstellungsansicht
"Der Deutsche Jüngling“,  2002
Galerie Christian Nagel, Köln

Pressetext

DER DEUTSCHE JÜNGLING
ReformUTOPIE im Sumpf der Sonne
Ein Bilderbogen in 10 Abteilungen

Um die Jahrhundertwende entstanden verschiedene Gruppierungen, die unter dem Begriff “Lebensreformen” zusammengefasst werden. Die teilweise utopischen, revolutionären, reaktionären und reformerischen Ansätze bezeichnen unterschiedlichste Ausbruchsversuche aus dem damaligen Empire, dem nationalen, kapitalistischen und monolithischen wilhelminischen Reich.

Im Hinblick auf die Entwicklungen der “Vielheiten” von parallelen Lebensentwürfen waren die Lebensreformbewegungen sicherlich Vorläufer der heutigen Identitäts- und Gruppenkonstruktionen durch Lifestyle-Entwürfe.

Damals jedoch haben einige dieser Ansätze dem entstehenden Nationalsozialismus seine “metaphysische Tiefe” gegeben. Andere Gruppierungen wurden in der Gesellschaft des “Dritten Reiches” dagegen verfolgt, inkorporiert oder gleichgeschaltet und so wieder eine monolithische Homogenität erzeugt.

Die Azusstellung, die Stephan Dillemuth zu diesem Themenkreis entwerfen wollte , muss an der Komplexität des Themas notgedrungen scheitern. Man sieht es auch schon an seinem Plakat zur Werkleitzbiennale in diesem Sommer, dass sich die übergeordnete Fülle der Bilder nicht bezähmen lässt, und unter Umständen nur zu einem beliebigen Muster verrinnt.

Anstatt uns also ein fertiges Produkt zu präsentieren, will uns Dillemuth in zehn “Abtheilungen” mit verschiedenen Fragmenten und Problemenkreisen konfrontieren.

Das klingt nach Fitnessparcours, Kreuzwegstationen, Hindernisrennen…und die Moritat von der Geschicht’…?