Akiyoshi Mishima  SHOGON

04/20/2013 – 05/28/2013

Reisebürogalerie
Diko-Reisen
Komödienstr. 48
50667 Cologne

Press Release

Die Skulpturen der Ausstellung “SHOGON” sieht Mishima als Werkzeuge des Malens, sowie er Farbe und Druck als Formen der Malerei selbst versteht. Die kleinen Skulpturen, welche der Künstler in Holzkästen vor den C-Prints arrangiert, sind aus Ton geformt und in mehren Schichten mit Farbe besprüht und gebürstet. In Form, Größe und Materialität nimmt Mishima darin ästhetisch Bezug auf die traditionelle japanische Kunst, welche die Begriffe "Erhabenheit" und "Zufälligkeit" kontextualisiert. So existieren in Japan zahlreiche Keramikarbeiten, welche an Tempeln zum Verkauf stehen, die Glück, Erfolg oder Reichtum versprechen.

“SHOGON” ist ein dem Buddhismus entlehnter Begriff, der das Dekorieren an Tempelanlagen angesiedelter buddhistischer Skulpturen beschreibt. Durch das Dekorieren soll die Majestät der Skulpturen unterstrichen werden.

Ein zentrales Motiv in Mishimas Arbeiten ist die Aktualisierung von Zeit (Ära) und Raum (regionale Charakteristika). In seinen aktuellen Arbeiten setzt sich Mishima in Folge dessen mit der Genealogie des Menschen und seinen kulturellen Aktivitäten auseinander. Mishima stellt universale und globale Ästhetiken in Frage und stellt den gut gehüteten japanischen "Sinn für Schönheit" in seiner Ausstellung in Frage.

_________________

The sculptures have been made by making color layers with spray, scrubbing and chopping objects made with clay or bought. In these process, Mishima places importance on aesthetics cultivated from traditional Japanese art such as “incidental” and “generosity”. For example, there are number of works among Japanese ceramics created from a concept ”the result cannot be predicted until burn it”. Mishima had made this series of works by this concept.

“SHOGON” is a kind of Buddhistic terms which means decorating Buddhist statue and temple in order to demonstrate its majesty. Mishima has tried to restructure the basic acting of art that decorates something in his works by himself.

The most important theme in Mishima’s creative activity is “regenesis” of “time”(era) and “space”(regional characteristic). In his past works, he has spread out the mapping series of genealogy of human beings’ cultural activities. Mishima has challenged global and universal aesthetics gazing at well-protected Japanese sense of beauty in this exhibition.