Galerie Nagel Draxler

Alf Lechner

Biography

ALF LECHNER

*1925 München – † 2017 Obereichstätt

www.lechner-museum.de

BIOGRAFIE / BIOGRAPHY

1940/48 Studien bei dem Landschaftsmaler Alf Bachmann

1948
absolvierte eine Ausbildung zum Schlosser und gründete das Unternehmen Litema, Lichttechnik und Metallverarbeitung

1957
Erste Skulpturen aus Stahl

1965
Erwerb von Haus und Atelier in Degerndorf, Oberbayern

1970
Entwicklung großformatiger Skulpturen

1982
Erwerb und Umbau eines Industriegebäudes zu Wohnhaus und Atelier in Geretsried, Oberbayern

1990/91
Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste, München

1993
Mehrere Reisen nach Saudi-Arabien zur Untersuchung alter Lehmarchitektur. Daraus zwei Skulpturen für den Außenbereich der King Saud University, Riyadh, entwickelt

1994
Aufenthalt als Ehrengast in der Villa Massimo, Rom

1995
Mitglied in der Akademie der Schönen Künste, München

1999
Gründung der Alf Lechner Stiftung mit Standort in Ingolstadt

2000
Eröffnung des Alf Lechner Museums in Ingolstadt

2001
Bezug des umgebauten, ehemals Königlich Bayerischen Eisenhüttenwerks in Obereichstätt mit Werkstätten und Skulpturenpark

2010
Einweihung Papierhaus im Lechner Skulpturenpark

2013
Einweihung Ausstellungshalle im Lechner Skulpturenpark

ÖFFENTLICHE SAMMLUNGEN (AUSWAHL) / PUBLIC COLLECTIONS (SELECTION)

Neue Nationalgalerie, Berlin
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21
Kunsthalle zu Kiel der Christian-Albrechts-Universität, Kiel
Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg
Städtische Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau, München
Lechner Museum, Ingolstadt
Neues Museum, Nürnberg
Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt

EINZELAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL) / SOLO EXHIBITIONS (SELECTION)

2019
“EMOTIONAL RATIONAL”, Lechner Museum, Ingolstadt.
“Alf Lechner. Versinkende Körper. Skulpturen und Zeichnungen”, Studienkirche St. Josef, Burghausen.
“Alf Lechner. Estate”, Galerie Nagel Draxler, Berlin

2000-2018
Neunzehn Einzelausstellungen und Installationen im Lechner Museum, Ingolstadt

2002
Budapest Galerie Kiallitahaza

1998
Goethe-Institut, Rom und Neapel

1995
Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg
Bauhütte Zeche Zollverein, Essen
Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Von der Heydt-Museum, Wuppertal

1990
Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
Künstlerwerkstatt Lothringer Strasse, München

1987
Museum Moderner Kunst, Palais Liechtenstein, Wien

1986
Nationalgalerie, Berlin

1984
Städtische Kunsthalle, Mannheim

1975
Museum Folkwang, Essen

1974
Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg

1973
Staatsgalerie Moderner Kunst, München

PREISE UND AUSZEICHNUNGEN / PRIZES AND AWARDS

2010
Bayerische Verfassungsmedaille in Gold

2008
Bayerischer Verdienstorden

2008
Kulturpreis des Bezirks Oberbayern

2002
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

2002
“Pro Meritis Scientiae et Litterarum” des bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

2000
Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

1998
Ehrenring der Stadt Geretsried; höchste Auszeichnung der Stadt

1992
Piepenbrock Preis für Skulptur

1991
Deutscher Kritikerpreis für den Bereich Bildende Kunst

1990
Medaille München leuchtet in Gold der Landeshauptstadt München

1988
Kunstförderpreis „Stadtbildhauer der Stadt Hanau 1988“

1979
1. Preis „Dimension 79“ (Wettbewerb für zeitgenössische Skulpturen)

1974
Kunstpreis der Akademie der Künste, Berlin

1972
Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München

Bibliography

Galerie Heseler, München (Hg.) 1968, AaLF (sic) LECHNER. Text Juliane Roh. München 1968.

Lempertz Contempora, Galerie für Moderne Kunst im Kunsthaus Lempertz, AALF LECHNER, Stahlplastiken. Text Jörg Walter Koch. Köln 1969.

Galerie Defet, Nürnberg (Hg.) 1970, ALF LECHNER, Konstruktionen aus Stahlbauhohlprofilen. Text Reiner Kallhardt. Nürnberg 1970.

Begleitheft zum SYMPOSION URBANUM NÜRNBERG 71. Text von Hermann Rühl. Erlangen 1971.

Badischer Kunstverein, Karlsruhe (Hg.) 1973, ALF LECHNER. Text von Jörg Walter Koch. Karlsruhe 1973.

Wilhelm-Lehmbruck-Museum der Stadt Duisburg (Hg.) 1974, ALF LECHNER, Stahlkonstruktionen. Text von Karlheinz Nowald. Duisburg 1974.

Museum Folkwang Essen (Hg.),1975, ALF LECHNER . Text von Dieter Honisch. Essen 1975.

Kunstverein Freiburg, Schwarzes Kloster, Freiburg (Hg.) 1977, ALF LECHNER, Skizzen zur Entwicklung meiner Arbeit, die sich durch Glasflächen räumlich stabilisieren. Text von Hans-Joachim Müller. Freiburg 1977.

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München (Hg.) 1977, KONSTELLATIONEN, Lechner, Prager, Schuler, Trantenroth. Text von Armin Zweite. München 1977.

Kunsthalle Kiel, Jens Christian Jensen (Hg.) 1978, ALF LECHNER, Arbeiten von 1975 -1977. Kiel 1978.

Philipp Morris GmbH, München (Hg.) 1979, DIMENSION, Plastische Arbeiten unserer Zeit 1979/80, darin: LECHNER. Texte von Staffan Gunnarsson, Jürgen Kolbe und Jürgen Morschel. München 1979.

Städtische Galerie Regensburg (Hg.) 1981, ALF LECHNER, Maß und Masse. Text von Wolfger Pöhlmann. Regensburg 1981.

Kunsthalle Mannheim (Hg.) 1984, ALF LECHNER, Linie-Fläche-Körper-Raum. Text von Manfred Fath und Joachim Heusinger von Waldegg. Mannheim 1984.

Gemeinschafts AK Staatsgalerie moderner Kunst, München / Nationalgalerie Berlin Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz / Museum moderner Kunst Palais Liechtenstein Wien, ALF LECHNER, Neue Arbeiten, 1985, 1986. Texte von Carla Schulze- Hoffmann, Joachim Heusinger von Waldegg, Dieter Honisch, Dieter Ronte. München-Berlin-Wien 1985.

Ruhrberg, Karl über Alf Lechner, in: Romain, Lothar, Bluemler, Detlev (Hg.), Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 9. München 1990.

Gemeinschafts AK Städtische Galerie im Lenbachhaus, München / Künstlerwerkstätten Lothringerstraße München / Kunsthalle Kiel, ALF LECHNER Skulpturen aus Stahl, 1990. Texte von Armin Zweite und Jens Christian Jensen. München 1990.

Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (Hg.), 1990/91, ALF LECHNER, Zeichnungen Text von Bernhard Holeczek. München 1990.

Galerie Eremitage Berlin und Wiesbaden (Hg.), ALF LECHNER, Skulpturen und Zeichnungen. Text Dieter Honisch. Wiesbaden 1991.

Galerie im Ganserhaus, Wasserburg (Hg.), ALF LECHNER. Text von Helmut Friedel. Wasserburg/Inn 1991.

Honisch, Dieter, Texte. Darin über Alf Lechner. Stuttgart 1992.

Hans Thoma - Gesellschaft, Kunstverein Reutlingen (Hg.), ALF LECHNER – Ereignisskulpturen 1993. Text von Bernd Storz. Reutlingen 1993.

Museum St. Wendel, Mia-Münster Haus (Drs. Cornelieke Lagerwaard Hg.), ALF LECHNER, Skulpturen aus Stahl und Zeichnungen 1992-1994. Text von Drs. Cornlieke Lagerwaard und Dr. Bernhard Holeczek. St. Wendel 1994.

Museum moderner Kunst Landkreis Cuxhaven, Landkreis Cuxhaven (Hg.), ALF LECHNER, 1996. Text von Ulrike Schuck. Bremerhaven 1996.

Institut für Auslandsbeziehungen ifa, Stuttgart, ALF LECHNER, Zeichnungen und Skulpturen. Text von Ursula Zeller und Dieter Honisch. Stuttgart 1998.