Galerie Nagel Draxler

Alf Lechner "Alf Lechner. Estate"

Eröffnung: Freitag, 21. Juni 2019, 18-21 Uhr
Opening: Friday, June 21, 2019, 6-9 pm

Galerie Nagel Draxler
Weydingerstr. 2/4
10178 Berlin

&

Nagel Draxler Kabinett
Rosa-Luxemburg-Str. 33
10178 Berlin

Öffnungszeiten / Hours:
Dienstag – Samstag: 11 – 18 Uhr / Tuesday – Saturday: 11 am – 6 pm

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Alf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Aus dem rechten Winkel", 1999
Stahl massiv, gewalzt, gesägt, geschweißt
200 x 55 x 166 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Aus dem rechten Winkel", 1999
Stahl massiv, gewalzt, gesägt, geschweißt
200 x 55 x 166 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Fläche wird Raum", 1999
Stahl massiv, gewalzt, gesägt, geschweißt
120 x 100 x 150 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Fläche wird Raum", 1998
Stahl massiv, gewalzt, gesägt, geschweißt
55 x 200 x 255 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Fläche wird Raum", 1998
Stahl massiv, gewalzt, gesägt, geschweißt
55 x 200 x 255 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
Ohne Titel, 2004
Grafitstift auf Papier
187 x 136 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1998
Grafitstift auf Papier
187 x 136 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
"Klein Stabilisiert Groß", 2014
Stahl, rostfrei, massiv, geschmiedet, gesägt 
117 x 33 x 20 cm
Auflage von 6

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
"Klein Stabilisiert Groß", 2014
Stahl, rostfrei, massiv, geschmiedet, gesägt 
117 x 33 x 20 cm
Auflage von 6

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
"Konstellation", 1996-2016
Stahl massiv, gewalzt, gebrannt 
137.5 x 50 x 35 cm
Auflage von 6

Photo: Sascha HerrmannAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
"Kreuzlagerung", 2000
Stahl massiv, gewalzt, gebrannt
112 x 240 x 240 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Kreuzlagerung", 2000
Stahl massiv, gewalzt, gebrannt
112 x 240 x 240 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
Ohne Titel, 1998
Grafitstift auf Papier
129 x 90.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1998
Grafitstift auf Papier
129 x 90.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1998
Grafitstift auf Papier
129 x 90.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1998
Grafitstift auf Papier
129 x 90.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1998
Grafitstift auf Papier
129 x 90.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1998
Grafitstift auf Papier
129 x 90.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Konjunktionen 4 C", 1974/75
Vierkantstahl massiv
60 x 60 x 60 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Konjunktionen 2 C", 1974/75
Vierkantstahl massiv
60 x 60 x 60 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Verschiebung und Abkippung zweier Würfelhälften", 1974/75
Vierkantstahl massiv
60 x 60 x 60 cm

Photo: Simon VogelAlf Lechner
"Konjunktionen 4 A", 1974/75
Vierkantstahl massiv
60 x 60 x 60 cm

Photo: Simon VogelAlf Lecher
"Alf Lechner. Estate"
Ausstellungsansicht, 2019
Galerie Nagel Draxler & Nagel Draxler Kabinett, Berlin

Photo: Simon VogelAlf Lechner
Ohne Titel, 1993
Collage aus Wasserschleifpapier, gefaltet, geschnitten
82.5 x 62.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1993
Collage aus Wasserschleifpapier, gefaltet, geschnitten
82.5 x 62.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1993
Collage aus Wasserschleifpapier, gefaltet, geschnitten
82.5 x 62.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1993
Collage aus Wasserschleifpapier, gefaltet, geschnitten
82.5 x 62.5 cm

Photo: Sascha HerrmannAlf Lechner
Ohne Titel, 1993
Collage aus Wasserschleifpapier, gefaltet, geschnitten
82.5 x 62.5 cm

Photo: Sascha Herrmann

Pressetext

Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit dem Alf Lechner Estate bekanntzugeben.

In der Philosophie der 80er Jahre gab es, ausgehend von dem entscheidenden Kapitel in Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft, einen ausgeprägten Diskurs um die “Theorien des Erhabenen”. Das Erhabene meint darin nicht das gesellschaftlich schlecht ausbalancierte hierarchisch Elitäre. Es beschreibt einen Moment der Überwältigung der Wahrnehmung angesichts starker Sinneseindrücke bei gleichzeitiger Selbstwahrnehmung des Erlebten. Und liefert damit nicht mehr und nicht weniger als die Definition von ästhetischer Erfahrung.

Alf Lechner sagte, ihn interessiere das Einfache, denn das Einfache, das wussten auch Beckett und Thomas Bernhard, ist hoch komplex. Würfelschnitte, Flächen, Kuben, Quader. Aufgefaltet, eingeklappt, geschichtet, verdichtet. Die Oberflächen von Lechners Skulpturen sind meist bestimmt durch die Vorgänge der industriellen Verarbeitung des Werkstoffes Stahl und seine physikalischen Eigenschaften. Kein prätentiöses Gemache, sondern Respekt vor und libidinöse Aufladung des Realen. Nicht Leistung, sondern Kraft. Deshalb sind bei Lechner die meisten und vor allem die ganz großen Werke massives Material. Ihr Volumen ist Stahlvolumen, nicht Raumvolumen. Die in ihnen gespeicherte Energie ist auf nichts gerichtet. Sie ist reiner Widerstand. Ihre sprichwörtliche Unverrückbarkeit ist das Verrückte an ihnen und macht die Begegnung mit ihnen zu einer (ästhetischen) Erfahrung.

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Galerie Nagel Draxler is pleased to announce the representation of the Alf Lechner Estate.

The philosophy of the 80s disputed distinctly about the “theories of the sublime” due to a crucial chapter of Immanuel Kant’s Critique of Judgement. The sublime is not stated there as a badly balanced hierarchical elitism, but rather as a moment of sensory overwhelm in the face of intense sensation during the perception of the experience. And this is nothing more and nothing less than the definition of aesthetic experience.

Alf Lechner once said, he is interested in simplicity, because simplicity is highly complex – Beckett and Thomas Bernhard knew that too. Cube cuts, surfaces, cubes, cuboids. Unfolded, retracted, layered, condensed. The surfaces of Lechner’s sculptures are usually defined by the procedures of industrial processing of steal and its physical features. No pretentious fuss but respect and libidinous charge of reality. Not performance but power. Therefore most of Lechner’s works, particularly the enormous ones, are made of massive material. Their volume is steel volume not room volume. The stored energy is directed to nothing. It is pure resistance. The madness culminates in their immobility making the encounter an aesthetic experience.

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Alf Lechner (* 17. April 1925 in Munich; † 25. February 2017 Obereichstaett) was one of Europe’s most important steel sculptors. In the sixty years of his career Lechner created about 800 sculptural works, and 4.500 drawings. His works are placed in a large number of highly established museum collections, like Kunstsammlung NRW Duesseldorf, Lehmbruck-Museum, Duisburg, Neue Nationalgalerie Berlin, Staedtische Galerie im Lenbachhaus, Munich, a.o..