Galerie Nagel Draxler

Michael Beutler "ohne Titel"

Eröffnung: Mittwoch, 21. April 2010, 18-22 Uhr

Michael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon Vogel
Michael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon VogelMichael Beutler
"80° Yoga", 2010
Installationsansicht
Galerie Christian Nagel, Köln

Photo: Simon Vogel

Pressetext

Die schrägen Wände, die Michael Beutler (*1976 in Oldenburg) in die Galerie Christian Nagel Köln eingefügt hat, unterteilen den Raum kaskadenhaft in eine Vielzahl aufeinander folgender Räume. Sie bestehen aus schräg abfallenden Lattenrastern, die mit einem schindelartigen Bauelement belegt sind und erinnern an gedeckte Dächer.
Weiche Dämmmatten in für den Hausbau genormter Größe, die an sich keine Stabilität besitzen, werden anhand eines bildhauerischen Prozesses, in dem sie mit eingeweichtem farbigen Seidenpapier bezogen werden, zu Platten versteift und gewinnen so quasi ihre Funktion als Ziegeln. Jede Wand ist in ihrer Farbkomposition einzigartig.

Den in der Regel raum- bzw. räumefüllenden Installationen Michael Beutlers liegt oft eine modulare Bauweise zugrunde. Beutler entwickelt „Maschinen“ oder, wie in diesem Fall, Verfahren zur Bearbeitung von Rohmaterialien, anhand derer diese dann in Segmente umgewandelt werden. Ist das Verfahren gefunden, kann man die Segmente mit Hilfe von Aufbauteams in größerer Stückzahl produzieren. Diese Produktion ist immer der erste Schritt in der Entstehung einer Ausstellung. Danach werden die Teile in architektonischen Konstruktionen verbaut, die dem jeweiligen Ausstellungsraum angemessen sind.
Dabei ist in den einzelnen Elementen der Arbeitsprozess stets konkret ablesbar. Sie sind sämtlich originale und individuelle Einzelerzeugnisse, die keinen wert darauf legen perfekt oder identisch zu sein. Im Gegenteil entsteht der unvergleichliche Eindruck, den Beutlers Arbeiten hervorrufen, genau in dieser Ambivalenz zwischen menschlicher physischer und kreativer Einwirkung auf Materialien, das heißt zwischen im Sinne des Wortes „künstlerischer Arbeit“ und deren Umsetzung und Verfielfältigung in einem Größenmaßtab, der dem Metier des Bauens angehört.

Die Wände in dieser Ausstellung sind verschieden groß und können sowohl als environment als auch als Einzelteile bestehen. Über die Exemplare der Ausstellung hinaus können sie zukünftig als Maßanfertigungen angefragt werden.